Baubranche

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Beispielpositionen in der Baubranche

Abteilungsleiter Tiefbau
Abwassertechniker
Arbeitsvorbereiter Hochbau/Industriebau
Architekt
Bauingenieur
Bautechniker
Bauleiter Schlüsselfertigbau
Bauleiter Konstruktiver Ingenieurbau
Bauüberwacher Bahn
Bauzeichner
Bereichsleiter Leitungsbau
Kalkulator Tiefbau
Kalkulator Straßenbau
Leiter Produktmanagement Baubetrieb
Leiter Projektmanagement
Leiter Kalkulation
Oberbauleiter
Projektentwickler
Projektleiter Hochbau
Projektleiter Wohn- und Industriebau
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Bau|bran|che

[Wirtschaftszweig, der Planungs-, Ausführungsleistungen und Veränderung an Bauwerken erbringt, Gesamtheit der an der Errichtung von Bauten beteiligten Betriebe]

Die Baubranche war in den vergangenen Jahren meist ausgelastet und an der Belastungsgrenze in Bezug auf ihre Aufträge. Seit 2005 lässt sich jährlich ein Wachstum von ca. 1,3-1,5% verzeichnen. Damit wächst die Baubranche zwar langsam, aber stetig.
Die Belastung für die Bauunternehmen wird in Zukunft sicher nicht geringer, da besonders die Nachfrage nach Wohnungsbau weiter steigt und auch einige Projekte in der Infrastruktur umgesetzt werden sollen. Die weltweit zunehmende Digitalisierung ist ein großes Thema in der Baubranche. Sie ist eine der wenigen Branchen, in denen die Digitalisierung kaum vorangetrieben wird, sie hinkt gegenüber anderen Branchen weit zurück.
Auch durch den demografischen Wandel steht in der Baubranche bald ein Generationenwechsel an, der sie vor eine große Herausforderung stellt. Während viele Mitarbeiter kurz vor der Rente stehen, kommen nur wenige neue und junge Talente nach, um die Aufgaben aufzufangen. Für das Bau-Recruiting bedeutet das, diese jungen Talente zu finden und von Unternehmen zu überzeugen und sie daran zu binden.

Auslastung von Baubranche & Bau-Recruiting ist schon länger Thema

Die momentane Auslastung der Baubranche ist größtenteils dem Wohnungsbau zu verdanken, der gut 30% des Bauvolumens einnimmt. Die Nachfrage nach Wohnraum steigt seit Jahren stetig. Besonders durch die zunehmende Urbanisierung fehlt es in Großstädten an (bezahlbaren) Wohnungen. Aber auch einige Infrastrukturprojekte stehen in der Baubranche auf dem Plan.

Während in der Planung schon einige neue Anwendungen aus der Digitalisierung genutzt werden, ist diese in der Ausführung häufig noch fast ein Fremdwort. Insgesamt werden in Bauunternehmen bisher nur wenig digitale Strategien umgesetzt. Die Baubranche belegt sogar hinsichtlich des Digitalisierungsgrads den vorletzten Platz von allen Industrien. Während in anderen Branchen wie der Automobil- oder Maschinenbaubranche intelligente Systeme und automatisierte Abläufe fast zur Regel geworden sind, werden in der Baubranche häufig schon existierende digitale Neuerungen nicht einmal genutzt.
Auch die Baubranche bleibt vom Fachkräftemangel nicht verschont, wodurch auch das Bau-Recruiting vor neuen Herausforderungen steht. Dadurch, dass viele ältere Mitarbeiter in Rente gehen und zu wenig junge Talente nachkommen, reicht passives Bau-Recruiting schon seit einiger Zeit nicht mehr aus. Die gemeldeten freien Stellen in der Baubranche haben sich zwischen 2010 und 2016 sogar fast verdreifacht. Besonders für Positionen wie Bau- oder Projektleiter sind direkte Ansprachen von Kandidaten nichts Neues mehr.

Baubranche: Digitalisierung & Fachkräftemangel

Die Unternehmen und ihre Beschäftigten in der Baubranche stehen vor allem vor dem für sie neuen Thema der Digitalisierung. Während Planungsbüros teilweise schon mit neueren Methoden wie BIM arbeiten, werden auf dem Bau selbst nur wenig neue Technologien eingesetzt. Smart Home, künstliche Intelligenz und nachhaltiges Bauen werden in der Zukunft jedoch immer wichtigere Themen, die auch die Baubranche umsetzen muss. Die Nachfrage nach solchen Entwicklungen ist bereits heute vorhanden. Auch Entwicklungen wie Sensoren und Augmented Reality bieten große Chancen für den Einsatz in der Baubranche, werden aber aktuell sehr selten genutzt.
Gerade in den ausführenden Berufen bereitet der Fachkräftemangel der Baubranche Schwierigkeiten, allerdings hat man einen Lösungsansatz gefunden. Die Baubranche ist sehr offen für die Förderung von Flüchtlingen und Zuwanderern, bietet teilweise Kurse zur Sprach- und Integrationsförderung an und beschäftigt viele Zuwanderer in den ausführenden Berufen im Bau.
Die Arbeitswelt in der Baubranche wandelt sich von älteren erfahrenen Mitarbeitern zu jüngeren Talenten, die sicher auch digitale und technische Neuerungen mitbringen werden. Die Bauindustrie gelangt jedoch schon seit Jahren an ihre Kapazitätsgrenzen. Mit der Zeit wird es somit schwierig, im Bau-Recruiting passende Kandidaten mit genügend Berufserfahrung zu finden.

Große Herausforderung Digitalisierung in der Baubranche

Die größten Herausforderungen der Baubranche sind wohl die Digitalisierung sowie die Nachhaltigkeit der Bauvorhaben. In der Digitalisierung gibt es große Chancen für Bauunternehmen, da viele technische Neuerungen schon auf dem Markt sind. Sie müssen nur von den Unternehmen und deren Mitarbeitern akzeptiert und angewendet werden. So ist zum Beispiel das Building Information Modeling für Bauunternehmen bereits gut entwickelt, wird aber wenig genutzt. Aber gerade weil es in der Baubranche so lange dauert, die Digitalisierung voranzubringen, bietet es einen enormen Wettbewerbsvorteil gegenüber den Bauunternehmen, die sich noch gar nicht oder wenig mit dem Thema auseinandergesetzt haben. Es gilt, Partnerschaften mit anderen Bauunternehmen zu schließen und sich den Herausforderungen der Digitalisierung zu stellen.
Der Nachhaltigkeitsgedanke hat sich in den letzten Jahren immer mehr in den Köpfen der Menschen festgesetzt und somit wird auch Nachhaltigkeit von der Baubranche gefordert. Es geht hier um intelligenten Umgang mit (endlichen) Rohstoffen und den nachhaltigen Einsatz dieser im Bau. Gleichzeitig muss aber die Finanzierbarkeit und Umsetzbarkeit der Forderungen gewährleistet werden, was die Baubranche ebenfalls an ihre Grenzen bringt. Neben der Digitalisierung und der Forderung nach mehr Nachhaltigkeit müssen Bauunternehmen überhaupt erst einmal die Nachfrage bewältigen können. Die Tatsache, dass immer weniger Mitarbeiter nachkommen, während andere in Rente gehen, ergibt auch für das Bau-Recruiting eine große Herausforderung.

Das Bau-Recruiting muss Unternehmen und Bewerber wieder zusammenbringen

Das Bau-Recruiting hat jetzt die schwierige Aufgabe, den Fachkräftemangel zu kompensieren. In letzter Zeit gibt es häufig Probleme, die Unternehmen mit den Bewerbern zusammen zu bringen. Recruitingabteilungen aus Bauunternehmen geben häufig an, eine Position nicht besetzen zu können, weil die Bewerber die gewünschten Anforderungen nicht erfüllen. Bewerber hingegen sagen häufig, dass die Anforderungen der Unternehmen zu hoch und nicht erfüllbar sind.
Das Bau-Recruiting hat nun also die Aufgabe, die Anforderungen wieder soweit zusammen zu bringen, dass Unternehmen und Bewerber sich verstanden fühlen. Gerade junge Talente, die noch wenig Berufserfahrung haben, fühlen sich von den Anforderungen der Bauunternehmen überfordert und haben häufig schlechtere Chancen im Bewerbungsprozess. Durch den Generationenwechsel müssen Unternehmen sich folglich zunehmend auf weniger erfahrene Mitarbeiter einlassen. Auch Fachkräfte aus dem Ausland können in der Baubranche sehr hilfreich sein, wie sich schon seit einiger Zeit durch die bereits umgesetzte Förderung von Zuwanderern abzeichnet.

Das Identcenter sucht für Sie sowohl nach frischen und jungen Talenten, die neue Konzepte für die Digitalisierung mit sich bringen, aber findet auch Talente, die durch ihre langjährigen Erfahrungen in der Baubranche punkten und sich voll auf die Veränderungen einlassen und motoviert für neue Innovationen und neues Wissen sind.
Lassen auch Sie sich von unserer Expertise und Fachkenntnis im Bau-Recruiting unterstützen und finden Sie wieder genau die passenden Kandidaten für Ihre offene Position!

Wir beraten Sie gern.

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