Medizin- und Pharmabranche

Beispielpositionen in der Medizin- und Pharmabranche

Account Manager Healthcare
Assistenzarzt Anästhesie
Augenoptikermeister
Außendienstmitarbeiter (u.A. Dental)
Brandmanager
Chefarzt Geriartrie
Chemieingenieur Pharmaproduiktion
Chemiker
Clinical Consultant
Diagnostic Liaison Manager
Entwicklungsingenieur Additive
Facharzt Innere Medizin
Fachreferent HIV im Außendienst
Gebietsmanager Medizin-/Orthopädietechnik
Global Key Account Manager
Herstellungsleiter „Solida“
HR Manager DACH
International Medical Advisor
Leider Internationales Key Account Manager
Leiter Klinische Forschung
Medical Advisor
Medical Affairs Manager
Medical Clinical Support
Medizinischer Fachangestellter
MSLM Diabetes
MSLM Respiratory
Oberarzt für innere Medizin
Pflegedienstleitung
Pflegefachkraft
Regional Liaison Manager
Regulatory Affairs Manager
Senior Microbiologist
Senior Patient Safety Physician
Stationsleitung
Zahnarzt

Wir sind Ihr Partner im Recruiting für die Medizin- und Pharmabranche

Medizin und Pharma

Die Medizin- und Pharmabranche sind eng miteinander verwoben. Wichtige Themen in der einen Branche betreffen schnell auch die andere Branche – so wie zum Beispiel der demografische Wandel. In einer immer älter werdenden Gesellschaft wird immer mehr medizinische Pflege benötigt und somit auch stetig mehr und neue Medikamente, die die Pharmaindustrie entwickeln und liefern muss.
Auch in der Pharmabranche ist die größte Herausforderung der demografische Wandel. Die Forderung nach Prävention von Alterskrankheiten anstatt nur die Behandlung deren Symptome wird immer lauter, sodass die Pharmaindustrie immer mehr in die Entwicklung neuer Medikamente investieren muss. Gleichzeitig steigen aber die regulatorischen Anforderungen für die Forschung, alte Patente verfallen und es gibt immer wieder Finanzierungsengpässe.
Neben dem demographischen Wandel ist besonders der Pflegenotstand in der Medizin ein wichtiges Thema, genauso wie der allgemeine Fachkräftemangel und Finanzierungsschwierigkeiten für neue Behandlungen, Einrichtungen und Mitarbeiter.
Auch das Recruiting in der Medizin- und Pharmabranche steht vor Herausforderungen. In der Medizin wird dringend geeignetes Fach- und Pflegepersonal gesucht, während in der Pharmaindustrie händeringend nach Forschern gesucht wird, die sich mit der Entwicklung neuer Medikamente beschäftigen wollen.

Themen in der Medizin: demografischer Wandel, Pflegenotstand, Fachkräftemangel und Finanzierung

In der Medizin sind aktuell Themen wie der demographische Wandel, der Pflegenotstand, der Fachkräftemangel und häufige Finanzierungslücken trotz Forderungen nach mehr Effizienz die größten Probleme.
Derzeit ist etwa jeder achte Erwerbstätige in der Medizinbranche tätig, das sind insgesamt ca. 5 Millionen Menschen. Gleichzeitig wird von mindestens 140.000 neuen Stellen gesprochen, die es im Jahr zu besetzen gilt, für die es aber nicht genug Bewerber gibt.
Die Gesellschaft wird immer älter, es kommen aber nicht genügend Nachwuchskräfte nach, um die ältere Generation im Beruf zu ersetzen und im Alter medizinisch und in der Pflege zu versorgen. Das Ganze einmal in Zahlen: die Zahl der Pflegebedürftigen Menschen ist innerhalb von 6 Jahren (2009 – 2015) von 2,3 auf 2,8 Mio. Menschen angestiegen. Gleichzeitig gehen beispielsweise in NRW pro Jahr rund 450 Ärzte in den Ruhestand, aber nur ca. 200 potenzielle Nachfolgen kommen nach. In einigen Jahren wird es, wenn es so weitergeht, also zu einem großen Notstand in der Medizin kommen.
Um zu Lösungen für die Probleme in der Medizin zu kommen, entsteht die Forderung, Medizin, Wirtschaft und Politik stärker zu verknüpfen. Viele Studiengänge sind bereits jetzt auf diese Kompetenzen ausgelegt, sich auf den Wandel einzustellen und um nachhaltig größere Krisen in den nächsten Jahren zu verhindern.

Themen in der Pharmaindustrie: Forschung, Prävention, Finanzierung

In der Pharmaindustrie ist das größte und wichtigste Thema die Forschung.

Die Forderungen stehen hier nach Prävention. Aktuell werden Krankheiten und Symptome zwar behandelt, präventive Maßnahmen werden allerdings kaum vorgenommen oder entwickelt. Besonders in Hinblick auf den demografischen Wandel ist Prävention in der Pharmaindustrie einer der wichtigsten Punkte.
Laut Studien werden bis 2020 rund 720 Mio. Menschen weltweit über 65 sein, das sind 9,4% der Bevölkerung, noch in 2005 waren es nur 7,3%. Durch die höhere Anzahl an älteren Menschen wird sich auch die Nachfrage nach Medikamenten drastisch erhöhen. Außerdem werden chronische Krankheiten immer häufiger. Laut der WHO sollen bis 2020 fast 80% aller Tode durch chronische Krankheiten verursacht werden, 2005 waren es nur 60%.
Die Finanzierung zur Entwicklung neuer Medikamente wird jedoch immer schwieriger, da es eine steigende Anzahl an Patienten und gleichzeitig größere Hürden für die Forschung und Zulassung gibt. Bezahlbare Gesundheit wird in Zukunft nur möglich sein, wenn in Präventionen investiert wird, um Krankheiten zu vermeiden, anstatt diese nur zu therapieren. Noch eine Zahl: aktuell werden nur drei Prozent der Ausgaben in der Pharmaindustrie in Prävention von Krankheiten investiert.

Herausforderung für beide Branchen: Demografischer Wandel, Finanzierung, Digitalisierung

In der Medizin- sowie in der Pharmabranche ist die Förderung von Forschung und Entwicklung von essenzieller Wichtigkeit. Im internationalen Vergleich liegt Deutschland hier aktuell hinter den USA, China und Japan. Eine Zusammenarbeit und Vernetzung beider Branchen kann dabei von Nutzen sein. Die Medizin- sowie die Pharmabranche stehen vor ähnlichen Herausforderungen – dem demografischen Wandel und gleichzeitig Finanzierungsproblemen für die Forschung nach neuen Heilungsmethoden.
Durch den demografischen Wandel gibt es stetig mehr Patienten, aber gleichzeitig zu wenig Forschungsmöglichkeiten und sogar Hürden zur Durchführung neuer Forschungen, die in der Medizin- und Pharmabranche jedoch dringend benötigt werden. Durch gezieltes Recruiting in der Medizin- und Pharmabranche müssen hier qualifizierte Mitarbeiter und Forscher gefunden werden, die die Innovationen vorantreiben.
Zusätzlich ist auch die Digitalisierung eine Herausforderung. Besonders in der Medizin wird die Forderung nach einem besseren digitalen Konzept lauter. Online-Terminvereinbarung, Austausch mit Ärzten und Apothekern per Mail, sowie eine Online- oder Telefonsprechstunde sind Punkte, die sich viele Patienten und auch Ärzte wünschen. Hier gilt es, im Recruiting neue Talente für die Weiterentwicklung der Digitalisierung in der Medizin- und Pharmabranche zu begeistern.

Herausforderungen im Recruiting: Attraktivität von Medizin und Pharma

Das Pharma sowie das Medizin Recruiting steht zurzeit vor großen Herausforderungen. In der Pharmaindustrie fehlt es an qualifizierten Mitarbeitern, die die Forschung und Entwicklung neuer Medikamente vorantreiben. Es gilt, im Pharma Recruiting Uniabsolventen für die Pharmaindustrie zu begeistern und gewinnen, damit wieder genug neue Talente für Forschung und Entwicklung nachkommen.
Auch im Medizin Recruiting geht es um die Forschung und Entwicklung mit den gleichen Problemen wie in der Pharmaindustrie. Ein noch größeres Problem ergibt sich jedoch im Recruiting von Fachkräften für die Pflege. Durch den akuten Pflegenotstand ist es kaum möglich, offene Stellen zu besetzen. Viele bleiben über einen längeren Zeitraum unbesetzt und müssen von Kollegen ausgeglichen werden. Da das Gehalt in der Pflege aktuell kein Grund für einen Jobeinstieg ist, muss man sich im Recruiting von geeigneten Pflegekräften andere Anreize überlegen, um neue Mitarbeiter zu gewinnen.

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